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Burgenland ist auf dem Weg zur Klimaneutralität

Es ist die größte Herausforderung unseres Jahrhunderts: die Erde als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Im Burgenland stehen die Weichen auf Klimaneutralität bis 2030 – ein ambitioniertes Ziel, das mit voller Energie umgesetzt wird.

Im Burgenland ist es bereits gelungen, mit erneuerbarer Energie stromautark zu werden. Es wird mittlerweile mehr Strom erzeugt als verbraucht. Möglich wurde dies durch den kontinuierlichen Ausbau der Windenergieanlagen seit der Jahrtausendwende. Jetzt ist neuerlich ein Wachstumsschub wie zu Beginn des Jahrhunderts notwendig – das Land setzt sowohl auf Windkraft als auch den Ausbau von Sonnenstrom..

2.000 Megawatt mehr
Um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen, muss die installierte Leistung um 2.000 Megawatt erhöht werden. Das bedeutet einen weiteren Ausbau der Windenergieanlagen – ein Teil wird durch höhere und leistungsfähigere Anlagen ersetzt – sowie einen massiven Ausbau der Photovoltaik. Dafür sollen alle geeigneten Dachflächen bzw. bereits versiegelte Flächen des Landes genutzt werden. Ein Teil wird auf Photovoltaikanlagen auf Freiflächen entfallen, die in dualer Nutzung mit landwirtschaftlichen Projekten gekoppelt werden sollen.

E-Mobilität im Vormarsch
Im Burgenland gilt der Verkehr als größter Verursacher von CO2. Um dies zu ändern, schreitet der Ausbau der öffentlichen Infrastruktur für E-Mobilität zügig voran. Bis Ende 2020 wurden 137 Ladepunkte im Burgenland installiert, darunter ein Schnelllader mit einer Ladeleistung bis zu 150 kW. Bis 2030 soll es rund 700 öffentliche Ladepunkte im Burgenland geben. Landesregierung und große Unternehmen des Landes stellen bereits ihre Fahrzeugflotten auf E-Autos um. Auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs stellt einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes dar.

Alle machen mit!
Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, die von der Landesregierung in der Klima- und Energiestrategie 2050 festgeschrieben wurden, ist der Einsatz aller BurgenländerInnen gefragt: Jede noch so kleine Initiative zur Vermeidung von Müll, zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft oder zum Energiesparen bedeutet einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des gemeinsamen großen Zieles: bis 2030 klimaneutral zu werden. Hier sind alle Weiterdenker gefragt!

www.weiterdenker.at

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