Mobilität & Innovation

Die Generation Z und ihre radikal veränderte Mobilität

radikal veränderte Mobilität

Ein eigenes Auto zu besitzen ist für sie keine Selbstverständlichkeit mehr, neuen Mobilitätsangeboten stehen sie aufgeschlossener gegenüber als die Generationen davor.

Man nennt sie Digital Natives, die eingeborenen Digitalen, die Jungen mit einer Jahreszahl ab 1997 in der Geburtsurkunde. Sie sind mit Smartphones und Tablets aufgewachsen, nutzen die unterschiedlichen Social Media Angebote, legen Wert auf Individualität und Gemeinschaft. Und sie haben wenig Interesse, ein eigenes Auto zu besitzen – bei gleichzeitig hohem Anspruch an Ortsunabhängigkeit und Freiheit.

Nutzen statt besitzen
Für die Generation Z hat das Auto als Statusobjekt ausgedient. Die Bereitschaft, für den eigenen PKW auf andere Konsumgüter zu verzichten, tendiert gegen Null. Das Statussymbol Auto ist für die jungen Digitalen zum Gebrauchsgut geworden, sie haben – im Gegensatz zu ihren Eltern und Großeltern – keine emotionale Bindung mehr zum Auto. Neuwagen mit Verbrennungsmotor sind für diese Generation eher uninteressant. Wenn ein eigenes Auto angeschafft wird, muss es ein E-Auto sein – natürlich mit Ökostrom betrieben. Im ländlichen Raum sind alternative Mobilitätskonzepte nur ansatzweise vorhanden, ganz ohne Auto geht es oft doch nicht. Das eigene Auto wird allerdings mehr und mehr von anderen Angeboten abgelöst.

Neue Mobilitätskonzepte sind gefragt
Die Mobilität ist nach wie vor ein Grundbedürfnis, dieses wird allerdings nicht von den Notwendigkeiten etwas zu transportieren oder zu kommunizieren getrennt. Alles passiert immer online. Das reale Leben ist mit der digitalen Welt verschmolzen. Wer mobil sein will, organisiert Fahrgemeinschaften über die sozialen Medien und nutzt öffentliche Verkehrsmittel ebenso wie temporär nutzbare Fahrräder, Scooter oder Autos. Für die Generation Z gehört die kombinierte Mobilität zum Alltag. Der Nutzen unterschiedlicher Verkehrsmittel wird kombiniert und mit dem Smartphone flexibel organisiert. Maximale Unverbindlichkeit ist ihnen wichtig: Jede Entscheidung ist nur ein Zwischenstand bevor etwas besseres kommt (aus der Studie „Junge Deutsche“, Simon Schnetzer).

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Die Generation Z und ihre radikal veränderte Mobilität

radikal veränderte Mobilität

Ein eigenes Auto zu besitzen ist für sie keine Selbstverständlichkeit mehr, neuen Mobilitätsangeboten stehen sie aufgeschlossener gegenüber als die Generationen davor.

Man nennt sie Digital Natives, die eingeborenen Digitalen, die Jungen mit einer Jahreszahl ab 1997 in der Geburtsurkunde. Sie sind mit Smartphones und Tablets aufgewachsen, nutzen die unterschiedlichen Social Media Angebote, legen Wert auf Individualität und Gemeinschaft. Und sie haben wenig Interesse, ein eigenes Auto zu besitzen – bei gleichzeitig hohem Anspruch an Ortsunabhängigkeit und Freiheit.

Nutzen statt besitzen
Für die Generation Z hat das Auto als Statusobjekt ausgedient. Die Bereitschaft, für den eigenen PKW auf andere Konsumgüter zu verzichten, tendiert gegen Null. Das Statussymbol Auto ist für die jungen Digitalen zum Gebrauchsgut geworden, sie haben – im Gegensatz zu ihren Eltern und Großeltern – keine emotionale Bindung mehr zum Auto. Neuwagen mit Verbrennungsmotor sind für diese Generation eher uninteressant. Wenn ein eigenes Auto angeschafft wird, muss es ein E-Auto sein – natürlich mit Ökostrom betrieben. Im ländlichen Raum sind alternative Mobilitätskonzepte nur ansatzweise vorhanden, ganz ohne Auto geht es oft doch nicht. Das eigene Auto wird allerdings mehr und mehr von anderen Angeboten abgelöst.

Neue Mobilitätskonzepte sind gefragt
Die Mobilität ist nach wie vor ein Grundbedürfnis, dieses wird allerdings nicht von den Notwendigkeiten etwas zu transportieren oder zu kommunizieren getrennt. Alles passiert immer online. Das reale Leben ist mit der digitalen Welt verschmolzen. Wer mobil sein will, organisiert Fahrgemeinschaften über die sozialen Medien und nutzt öffentliche Verkehrsmittel ebenso wie temporär nutzbare Fahrräder, Scooter oder Autos. Für die Generation Z gehört die kombinierte Mobilität zum Alltag. Der Nutzen unterschiedlicher Verkehrsmittel wird kombiniert und mit dem Smartphone flexibel organisiert. Maximale Unverbindlichkeit ist ihnen wichtig: Jede Entscheidung ist nur ein Zwischenstand bevor etwas besseres kommt (aus der Studie „Junge Deutsche“, Simon Schnetzer).

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