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E-Carsharing in Oberwart: teilen statt kaufen

Ein E-Auto nicht zu besitzen, sondern nur gegen Gebühr zu nutzen, wenn man es gerade braucht – dieses Konzept kennt man aus Großstädten schon seit Jahren. Dass die Idee auch in kleineren Kommunen funktioniert, beweisen verschiedene Initiativen. Wie jetzt auch in Oberwart.

Den Co2-Ausstoß verringern, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel forcieren, Parkflächen sparen und dabei die individuelle Mobilität erhöhen – das sind nur einige der Anforderungen an die Mobilitätskonzepte der Zukunft. Das größte Potenzial für eine bessere Klimaverträglichkeit haben Sharing- und andere (digitale) Mobilitätsangebote, wenn sie mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der entsprechenden Infrastruktur koordiniert sind. So sind etwa E-Ladestationen, Lastenräder, Stadtbusse und die zur Vernetzung nötigen Informationsangebote wesentliche Faktoren für die Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr.

Großes Potenzial für Carsharing
Die PKW in Österreichs Haushalten werden nur zu einem sehr geringen Teil wirklich sinnvoll genutzt. Studien belegen, dass höchstens zehn Prozent der Fahrzeuge gleichzeitig auf den Straßen unterwegs sind (Quelle: Verkehrsclub Österreich – VCÖ). Der große Rest verstellt Parkplätze, verbraucht Ressourcen und verursacht hohe Kosten, ohne irgendeinen Nutzen zu bringen – finanziell und ökologisch ist das keine gute Bilanz. Carsharing verändert das Mobilitätsverhalten nachhaltig und trägt so zu einer verbesserten Umweltbilanz bei, ganz besonders, wenn es sich dabei um E-Fahrzeuge handelt.

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