Strom & Wärme

Energie der Zukunft: Grünes Gas

Biogas

Gas wird zurzeit fast ausschließlich als fossiler Energieträger genutzt, dabei kann man Gas auch klimaneutral erzeugen: Aus organischen Reststoffen wird Biogas, aus überschüssiger Wind- und Sonnenenergie wird Synthese-Gas.

Bei der Verbrennung dieser erneuerbaren Gase wird nicht mehr CO2 freigesetzt, als zuvor der Atmosphäre entnommen wurde, sie sind also zu 100 % CO2-neutral und dürfen sich „Grünes Gas“ nennen. Schon jetzt fließt jedes Jahr mehr Grünes Gas durch Österreichs gut ausgebautes Leitungsnetz, bis 2050 soll ausschließlich klimaneutrales, erneuerbares Grünes Gas den Bedarf der Haushalte in Österreich decken.

Biogas aus organischen Abfällen

Biogas wird aus landwirtschaftlichen Reststoffen, tierischen Abfällen wie Gülle und Mist, Inhalten der Biotonnen oder Abfällen der Lebensmittelindustrie gewonnen. In verschiedenen Vergärungsschritten „erzeugen“ Mikroorganismen aus der Biomasse wertvolles Biogas.  Das entstandene Biogas wird entweder in Strom umgewandelt oder aufbereitet und direkt ins Gasnetz eingespeist. Die bestehende, gut ausgebaute Gasinfrastruktur macht sich jetzt doppelt bezahlt: Sie kann für Grünes Gas genauso eingesetzt werden wie für Erdgas, auch die Endgeräte bei den Konsumenten können ohne Umrüsten wie gewohnt weiterverwendet werden.

Synthese-Gas aus Wind und Sonne

In Windkraftwerken oder Solaranlagen wird manchmal mehr Strom erzeugt als verbraucht werden kann. Dieser überschüssige Ökostrom kann nicht lange gespeichert werden und droht daher verloren zu gehen. Diesen Verlust kann man verhindern, indem der Strom in einem umweltfreundlichen Verfahren in Grünes Gas umgewandelt wird. Das Verfahren wird „Power-to-Gas“ genannt: Wasser wird mittels Elektrolyse in Wasserstoff und reinen Sauerstoff gespalten. In einem zweiten Schritt wird der Wasserstoff methanisiert – es entsteht daraus Grünes Gas, mit dem Autos betankt und Wohnungen geheizt werden können.

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Energie der Zukunft: Grünes Gas

Biogas

Gas wird zurzeit fast ausschließlich als fossiler Energieträger genutzt, dabei kann man Gas auch klimaneutral erzeugen: Aus organischen Reststoffen wird Biogas, aus überschüssiger Wind- und Sonnenenergie wird Synthese-Gas.

Bei der Verbrennung dieser erneuerbaren Gase wird nicht mehr CO2 freigesetzt, als zuvor der Atmosphäre entnommen wurde, sie sind also zu 100 % CO2-neutral und dürfen sich „Grünes Gas“ nennen. Schon jetzt fließt jedes Jahr mehr Grünes Gas durch Österreichs gut ausgebautes Leitungsnetz, bis 2050 soll ausschließlich klimaneutrales, erneuerbares Grünes Gas den Bedarf der Haushalte in Österreich decken.

Biogas aus organischen Abfällen

Biogas wird aus landwirtschaftlichen Reststoffen, tierischen Abfällen wie Gülle und Mist, Inhalten der Biotonnen oder Abfällen der Lebensmittelindustrie gewonnen. In verschiedenen Vergärungsschritten „erzeugen“ Mikroorganismen aus der Biomasse wertvolles Biogas.  Das entstandene Biogas wird entweder in Strom umgewandelt oder aufbereitet und direkt ins Gasnetz eingespeist. Die bestehende, gut ausgebaute Gasinfrastruktur macht sich jetzt doppelt bezahlt: Sie kann für Grünes Gas genauso eingesetzt werden wie für Erdgas, auch die Endgeräte bei den Konsumenten können ohne Umrüsten wie gewohnt weiterverwendet werden.

Synthese-Gas aus Wind und Sonne

In Windkraftwerken oder Solaranlagen wird manchmal mehr Strom erzeugt als verbraucht werden kann. Dieser überschüssige Ökostrom kann nicht lange gespeichert werden und droht daher verloren zu gehen. Diesen Verlust kann man verhindern, indem der Strom in einem umweltfreundlichen Verfahren in Grünes Gas umgewandelt wird. Das Verfahren wird „Power-to-Gas“ genannt: Wasser wird mittels Elektrolyse in Wasserstoff und reinen Sauerstoff gespalten. In einem zweiten Schritt wird der Wasserstoff methanisiert – es entsteht daraus Grünes Gas, mit dem Autos betankt und Wohnungen geheizt werden können.

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