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Lehmputz schafft ein gesundes Raumklima

Lehm ist ein Naturbaustoff, der aufgrund seiner positiven Eigenschaften vielseitig eingesetzt wird. Als Lehmputz in Innenräumen absorbiert er Schadstoffe und Gerüche aus der Luft, reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt auf diese Weise für Behaglichkeit.

In Zeiten steigenden Umweltbewusstseins entwickelt sich auch ein großes Bedürfnis nach gesundem Wohnen und so feiert der Lehm als natürlicher Baustoff aus der Erde ein logisches Comeback. Lehmputze sind in vielen Farben erhältlich: Die Farbgebung entsteht durch die Verwendung unterschiedlicher Tonerden, wie sie in der Natur vorkommen oder durch Zusatz natürlicher Farbpigmente. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. 

Alter Baustoff neu entdeckt
Lehm zählt zu den ältesten Baustoffen der Welt und wird seit Jahrtausenden in unterschiedlichsten Kulturen verwendet – bis vor etwa hundert Jahren wachsende Industrialisierung und Technikgläubigkeit der Menschen den Baustoff Lehm plötzlich alt aussehen ließen. Trotz seiner positiven bauphysikalischen und baubiologischen Eigenschaften war der Lehm aus der Mode gekommen. Seit einigen Jahren besinnt man sich wieder verstärkt umweltbewusster Bauweisen und so erfreut sich auch der Lehm immer größerer Beliebtheit.

Was Lehm alles kann
Lehmputz hält Räume im Sommer kühl und im Winter warm. Aber nicht nur die Wärmespeicherfähigkeit von Lehm wirkt sich positiv auf das Wohnklima aus, der Lehmputz reguliert auch den Feuchtehaushalt: Die Wände nehmen überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft auf und speichern diese, um sie später an die trockenere Raumluft wieder abzugeben. Um diese Fähigkeiten zu erhalten, dürfen die Wände keinesfalls mit Dispersionsfarben überstrichen werden, da diese die Oberflächen sperren.

Verbesserungen auch im Nachhinein möglich
Auch wenn du gerade nicht vorhast, ein neues Haus zu bauen, kannst du viel für mehr Wohnqualität in deinen vier Wänden tun: Lehmputz kann auf herkömmlich verputzte – und zum Teil auch gemalte – Oberflächen „draufgearbeitet“ werden. Das heißt, einzelne Zimmer oder auch nur Wände (sogar aus Gipskarton) werden mit Lehm verputzt – und schon hast du für ein gesünderes Raumklima gesorgt. Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende Vorbereitung des Untergrundes.

Tipp:
Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dein Wohnklima mit Lehmputz zu verbessern, kannst du das auch als Anfänger ausprobieren. Lehmputze werden als Trockenmischungen angeboten und müssen nur noch mit Wasser angerührt werden. Der Putz wird in Schichten von 1,5 bis 3 mm aufgetragen. Wenn dir dein Werk nicht gefällt, kannst du verputzte Stellen wieder mit Wasser aufschwemmen und abtragen. Weniger ambitionierte Heimwerker engagieren vielleicht doch lieber erfahrenes Fachpersonal.

www.dielehmbaumeister.at

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Lehm ist ein Naturbaustoff, der aufgrund seiner positiven Eigenschaften vielseitig eingesetzt wird. Als Lehmputz in Innenräumen absorbiert er Schadstoffe und Gerüche aus der Luft, reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt auf diese Weise für Behaglichkeit.

In Zeiten steigenden Umweltbewusstseins entwickelt sich auch ein großes Bedürfnis nach gesundem Wohnen und so feiert der Lehm als natürlicher Baustoff aus der Erde ein logisches Comeback. Lehmputze sind in vielen Farben erhältlich: Die Farbgebung entsteht durch die Verwendung unterschiedlicher Tonerden, wie sie in der Natur vorkommen oder durch Zusatz natürlicher Farbpigmente. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. 

Alter Baustoff neu entdeckt
Lehm zählt zu den ältesten Baustoffen der Welt und wird seit Jahrtausenden in unterschiedlichsten Kulturen verwendet – bis vor etwa hundert Jahren wachsende Industrialisierung und Technikgläubigkeit der Menschen den Baustoff Lehm plötzlich alt aussehen ließen. Trotz seiner positiven bauphysikalischen und baubiologischen Eigenschaften war der Lehm aus der Mode gekommen. Seit einigen Jahren besinnt man sich wieder verstärkt umweltbewusster Bauweisen und so erfreut sich auch der Lehm immer größerer Beliebtheit.

Was Lehm alles kann
Lehmputz hält Räume im Sommer kühl und im Winter warm. Aber nicht nur die Wärmespeicherfähigkeit von Lehm wirkt sich positiv auf das Wohnklima aus, der Lehmputz reguliert auch den Feuchtehaushalt: Die Wände nehmen überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft auf und speichern diese, um sie später an die trockenere Raumluft wieder abzugeben. Um diese Fähigkeiten zu erhalten, dürfen die Wände keinesfalls mit Dispersionsfarben überstrichen werden, da diese die Oberflächen sperren.

Verbesserungen auch im Nachhinein möglich
Auch wenn du gerade nicht vorhast, ein neues Haus zu bauen, kannst du viel für mehr Wohnqualität in deinen vier Wänden tun: Lehmputz kann auf herkömmlich verputzte – und zum Teil auch gemalte – Oberflächen „draufgearbeitet“ werden. Das heißt, einzelne Zimmer oder auch nur Wände (sogar aus Gipskarton) werden mit Lehm verputzt – und schon hast du für ein gesünderes Raumklima gesorgt. Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende Vorbereitung des Untergrundes.

Tipp:
Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dein Wohnklima mit Lehmputz zu verbessern, kannst du das auch als Anfänger ausprobieren. Lehmputze werden als Trockenmischungen angeboten und müssen nur noch mit Wasser angerührt werden. Der Putz wird in Schichten von 1,5 bis 3 mm aufgetragen. Wenn dir dein Werk nicht gefällt, kannst du verputzte Stellen wieder mit Wasser aufschwemmen und abtragen. Weniger ambitionierte Heimwerker engagieren vielleicht doch lieber erfahrenes Fachpersonal.

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