Umwelt & Klima

Netz Burgenland schützt Rotmilan und Großtrappe

Rotmilan in Burgenland

Die seltenen Vögel sind durch vielerlei Einflüsse bedroht: Vor allem die Veränderung ihrer Lebensräume durch Landwirtschaft und wirtschaftliche Nutzung macht vielen Tieren zu schaffen. Auch Stromleitungen und Windräder können eine Bedrohung sein.

Netz Burgenland unterstützt seit Jahren unterschiedlichste Naturschutzprojekte. Bereits von 2005 bis 2015 hatte das Unternehmen an zwei LIFE-Projekten der Europäischen Union zum Schutz der Großtrappe teilgenommen. Jetzt kümmert man sich um einen bedrohten Greifvogel, den Rotmilan, von dem es nur noch etwa 28 bis 35 Brutpaare in Österreich gibt. Das Projekt zur Rettung des Rotmilans läuft bis 2027.

Steppenvogel im Aufwind
Der Rotmilan (Milvus milvus), auch Gabelweihe oder Königsweihe genannt, gilt in Österreich als vom Aussterben bedroht. Er brütet gerne in ungestörten Waldgebieten in Gewässernähe, für die Nahrungssuche braucht er halboffene Landschaften, Wiesen und Ackerlandschaften. Im Rahmen des Projektes LIFE-Eurokite werden nun zirka 500 Rotmilane und 80 andere Greifvögel in etwa 25 Projektgebieten mit Sendern ausgestattet, um zu erfassen, wo genau und woran sie sterben bzw. wie alt sie waren. Diese länderübergreifende Methode ermöglicht eine repräsentative Analyse aller auftretenden Sterblichkeitsgründe. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für gezielte Schutzmaßnahmen.

Optimierter Lebensraum 
Ziel dieses internationalen Projektes ist nicht nur ein umfassendes Tracking der Vögel, sondern auch die zielgenaue Umsetzung konkreter Maßnahmen: Teilstücke von Hochspannungsleitungen werden in die Erde verlegt, andernorts werden Freileitungen mit Signalbojen bestückt, um Kollisionen und Unfälle durch Stromschlag zu vermeiden. 

Die Großtrappe ist (fast) gerettet
Der größte heimische flugfähige Vogel war vor 25 Jahren vom Aussterben bedroht, gerade noch 20 Tiere konnten mit viel Glück im Seewinkel beobachtet werden. Im Jahr 2016, nach zehn Jahren Projektdauer, wurden wieder rund 500 Großtrappen im westpannonischen Raum gezählt. Seither läuft – noch bis 2023 – das bisher größte Großtrappen-Schutzprogramm, an dem Netz Burgenland wieder maßgeblich beteiligt ist.

Mehr über das Projekt LIFE-Eurokite zur Rettung des Rotmilans: www.life-eurokite.eu

Teilen:

Umwelt & Klima

Netz Burgenland schützt Rotmilan und Großtrappe

Rotmilan in Burgenland

Die seltenen Vögel sind durch vielerlei Einflüsse bedroht: Vor allem die Veränderung ihrer Lebensräume durch Landwirtschaft und wirtschaftliche Nutzung macht vielen Tieren zu schaffen. Auch Stromleitungen und Windräder können eine Bedrohung sein.

Netz Burgenland unterstützt seit Jahren unterschiedlichste Naturschutzprojekte. Bereits von 2005 bis 2015 hatte das Unternehmen an zwei LIFE-Projekten der Europäischen Union zum Schutz der Großtrappe teilgenommen. Jetzt kümmert man sich um einen bedrohten Greifvogel, den Rotmilan, von dem es nur noch etwa 28 bis 35 Brutpaare in Österreich gibt. Das Projekt zur Rettung des Rotmilans läuft bis 2027.

Steppenvogel im Aufwind
Der Rotmilan (Milvus milvus), auch Gabelweihe oder Königsweihe genannt, gilt in Österreich als vom Aussterben bedroht. Er brütet gerne in ungestörten Waldgebieten in Gewässernähe, für die Nahrungssuche braucht er halboffene Landschaften, Wiesen und Ackerlandschaften. Im Rahmen des Projektes LIFE-Eurokite werden nun zirka 500 Rotmilane und 80 andere Greifvögel in etwa 25 Projektgebieten mit Sendern ausgestattet, um zu erfassen, wo genau und woran sie sterben bzw. wie alt sie waren. Diese länderübergreifende Methode ermöglicht eine repräsentative Analyse aller auftretenden Sterblichkeitsgründe. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für gezielte Schutzmaßnahmen.

Optimierter Lebensraum 
Ziel dieses internationalen Projektes ist nicht nur ein umfassendes Tracking der Vögel, sondern auch die zielgenaue Umsetzung konkreter Maßnahmen: Teilstücke von Hochspannungsleitungen werden in die Erde verlegt, andernorts werden Freileitungen mit Signalbojen bestückt, um Kollisionen und Unfälle durch Stromschlag zu vermeiden. 

Die Großtrappe ist (fast) gerettet
Der größte heimische flugfähige Vogel war vor 25 Jahren vom Aussterben bedroht, gerade noch 20 Tiere konnten mit viel Glück im Seewinkel beobachtet werden. Im Jahr 2016, nach zehn Jahren Projektdauer, wurden wieder rund 500 Großtrappen im westpannonischen Raum gezählt. Seither läuft – noch bis 2023 – das bisher größte Großtrappen-Schutzprogramm, an dem Netz Burgenland wieder maßgeblich beteiligt ist.

Mehr über das Projekt LIFE-Eurokite zur Rettung des Rotmilans: www.life-eurokite.eu

Teilen: